Großes Hallenfest

Da "brannte" der Feier-Schuppen

Sie freuten sich über eine volle "Hütte" beim Hallenfest der Freiwilligen Feuerwehr Windorf und stießen auf den Erfolg kräftig an: (v. l.) 2. Kommandant Hans Schober, 1. Kommandant Erich Krenn, 1. Bürgermeister Franz Langer, Ehrenmitglied Josef Heuberger, Fahnenmutter Frieda Heuberger, 2. Bürgermeister Klaus Opitz, 2. Vorstand Christian Heindl und 1. Vorstand Martin Bär. - Foto: Freiwillige Feuerwehr Windorf

Windorf. Bei ihrem traditionellen Hallenfest gab die Freiwillige Feuerwehr den Takt vor, bei dem man einfach mit musste – dieser „Feier-Abend“ brachte viel Volk auf die Beine. Um 18 Uhr blies die Garhamer Blasmusik am Samstagabend zum Sammeln am Fuß des Frauenbergs und dann zum Abmarsch auf das Festgelände. Honoratioren und örtliche Vereine gaben der Orts-Feuerwehr die Ehre. Binnen kürzester Zeit füllte sich nach dem Einzug des Trosses die Halle und der Vorplatz mit den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden auch aus der Nachbarschaft.

Stattliche Abordnungen des patenvereins aus Otterskirchen-Stetting, der Wehren aus Rathsmannsdorf, Schwarzhöring, Gaishofen, Vilshofen und Albersdorf waren ebenso der Einladung gefolgt, sehr zur Freude der Windorfer, die erster Vorstand Martin Bär in seinen Begrüßungsworten auch unverholen zeigte.

Die Teilnahme sei Zeichen echter Wertschätzung der Freiwilligen Feuerwehr in der Bevölkerung, desgleichen sei die Beteiligung der Freunde nachbarschaftlicher Wehren ein Fanal für Zusammengehörigkeitsgefühl und Zusammenhalt.

Das bunte Bild an den Tischen im und vor dem Feuerwehrhaus bestätigte dies auch eindrucksvoll. Das herrliche Frühlings-Wetter war eine Punktlandung, die dem Veranstalter in die Karten spielte, nach Regen- und Kälteperiode eine nicht nur marginale Draufgabe für einen gelungenen Abend.

Mit der großen Hüpfburg kam auch der Spaßfaktor für die Kinder nicht zu kurz. Bestens gerüstet zeigte sich das junge Serviceteam, so dass kein Festbesucher durstig und hungrig bleiben musste. Auch der Barbetrieb punktuell an Tischen erwies sich als praktikabel. Die „Lustigen Zwickl“ verstanden es, die Stimmung anzuheizen und die „Feierbiester“ bis weit nach Mitternach bei der „Widoafa“ Wehr zu halten. – dg

© Text: Passauer Neue Presse vom 13. Mai 2017
© Foto: Freiwillige Feuerwehr Windorf