Kindertag bei der Feuerwehr

Ferienprogramm 2017

Zahlreiche Kinder besuchten die Freiwillige Feuerwehr Windorf. - Foto: Günther Neumaier

Windorf. Ein buntes Bild, Stimmengewirr, frohes Kinderlachen, Durcheinanderlaufen – bis Erich Krenn, erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Windorf rief: Kinder, alle zu mir in die Fahrzeughalle und aufgepasst! Das klappte reibungslos, denn die anwesenden Eltern oder Großeltern, Onkel oder Tanten der rund 50 Kinder unterstützten diese Aufforderung.

Im Nu saßen sie im Kreis um den Chef der aktiven Feuerwehrtruppe, der nicht nur eindringlich die Verhaltensregeln während des Feuerwehr-Nachmittags im Rahmen des kommunalen Ferienprogramms erläuterte, sondern auch den gesamten Ablauf. Gespannt hingen die Buben und Mädchen an den Lippen Erich Krenns, der den Kleinen die Gerätschaften wie hydraulischen Rettungsspreizer, Kübelspıitze, Strahlrohr, die Bestückung des HLF 16/10 kindgerecht erklärte und kleine Praxistests durchführen ließ. Zudem durften sie für ihre Geschicklichkeit den Beweis antreten: aufgegeben war ihnen, einen Tennisball in möglichst kurzer Zeit durch einen Drei-Meter-Schlauch zu bugsieren.

Höhepunkte aber waren die Fahrten mit dem Feuerwehrauto und mehr noch die mit dem Feuerwehrboot. An der Bootseinlass-Stelle auf der Insel wurden die Kids mit Schwimmwesten ausstaffiert, überhaupt achteten Jungfeuerwehrler und Feuerwehrmänner mit Argusaugen auf die Sicherheit aller. Je vier Kinder durften ins Boot und drückten Spaß und Freude auch akustisch aus. Zurück im Gerätehaus, hatte die Feuerwehrführung kleine Zettel neben die mannsgroße Rettungspuppe gelegt. Auf diese Zettel durfte jeder und jede der Puppe einen Namen geben, aus einer „,Lostrommel“ wurde dann der Sieger ermittelt, Preis: ein Pizzeria-Gutschein.

Solch beschäftigungsintensive Stunden machten mächtig Hunger und Durst. Fahnenmutter Frieda» Heuberger sorgte mit Getränken, Brezen, Kuchen, Knabbereien und Süßigkeiten für reichlich Abhilfe.

Viel zu schnell war es 17 Uhr, hier sollte der Tag zu Ende sein und man hörte es häufig, das Warum-schon-jetzt?, aber genauso oft: „Ich werd‘ amoi Feuerwehnnann und ich Feuerwehrfraul!“ – dg

© Bericht & Foto: Günther Neumeier, Passauer Neue Presse vom 14.08.2017